Exkursion zum Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) in Duisburg
Duisburg, Juli 2026
Die Seniorengemeinschaft des VDE Rhein-Ruhr (VDE SG) blickt auf eine gelungene Exkursion zum renommierten Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) nach Duisburg zurück. Aufgrund des erfreulich großen Interesses konnte die stattliche Anzahl von insgesamt 46 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in zwei Gruppen aufgeteilt werden – eine für den Vormittag und eine für den frühen Nachmittag.
Wasserstofftechnologie und Brennstoffzellen standen im Fokus der Veranstaltung.
Der theoretische Teil der Besichtigung widmete sich den Grundlagen der Wasserstofftechnologie sowie dem konkreten Aufbau und der Funktionsweise von Brennstoffzellen und deren Anwendungen. Besonders praxisnah wurden dabei die unterschiedlichen Anforderungen im stationären Betrieb (wie der dezentralen Energieversorgung) sowie im mobilen Betrieb (vom PKW über die schweren Nutzfahrzeuge bis hin zu maritimen Anwendungen) beleuchtet.
Der Vortrag zeichnete sich durch eine außerordentlich engagierte und lebendige Vorstellung der Thematik aus. Das Auditorium der VDE-Seniorengemeinschaft sparte nicht mit Fragen, die allesamt souverän, detailliert und gut verständlich vom vortragenden stellvertretenden Geschäftsführer und Projektleiter Herrn Joachim Jungsbluth beantwortet wurden.
Einblick in Laboratorien und Außenanlagen
Im anschließenden praktischen Teil ging es für beide Gruppen direkt an die Orte des Forschungsgeschehens:
- Laborbesichtigung:
Hier erhielten die Teilnehmer Einblicke in die Gaskonditionierung, die Mediensteuerung und den Aufbau der modernen Prüfstände, auf denen Brennstoffzellen-Stacks unter realistischen Bedingungen getestet werden.
- Außenanlagen:
Bei der Begehung des Außengeländes standen die großskaligen Prüfstände sowie reale Anwendungsbeispiele im Vordergrund. Die logistischen und sicherheitstechnischen Herausforderungen bei der Bereitstellung und Speicherung von Wasserstoff wurden hier greifbar demonstriert.
Die Seniorengemeinschaft des VDE Rhein-Ruhr bedankt sich ganz herzlich bei der Managerin für die wissenschaftliche Arbeit, Frau Dr. Schredelseker für die hervorragende Organisation und die reibungslose Koordination im Vorfeld sowie während des Besuchs.
Ein besonderer Dank gilt Herrn Joachim Jungsbluth, der es meisterhaft verstand, den Bogen von der wissenschaftlichen Spitzenforschung zur praktischen Ingenieursarbeit zu spannen und die Gruppen mit seiner Begeisterung anzustecken.
Abschließend gilt unser ausdrücklicher Dank der Geschäftsführung des ZBT Duisburg, die uns diesen tiefen Einblick in eine der wichtigsten Forschungsstätten für die Energiewende unserer Region ermöglicht hat. Die Teilnehmer kehrten mit wertvollen Erkenntnissen für die technologische Zukunft der Wasserstofftechnik nach Hause zurück.