Cash! Eine Geschichte des Geldes
Jeder von uns hat es, der eine mehr davon, der andere weniger. Es gehört zu uns wie das tägliche Brot, aber essen kann man es nicht. Die Rede ist hier vom Geld!
In die Geschichte des Geldes tauchte eine Gruppe der Seniorengemeinschaft unter sachkundiger Führung von Frau Dr. Gropp vom Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg ein. Mit „Käsch“ bezahlte man in China schon vor mehr al zweitausend Jahren und „Cash“ ist eine historische indische Währung, die einem geringen Wert entsprach. In Südindien waren es Kupfermünzen, wobei 16 Cash = 1 Chukram waren. Der in unserem heutigen Sprachgebrauch benutzte Begriff Cash, welchen wir dem Englischen entlehnten, steht für Bargeldzahlung, hat mit der Bezeichnung des indischen Cash nichts gemein.
Perlen, Muscheln, Kerbhölzer, ja Bratspieße wurden zur Bezahlung von Waren oder Dienstleistungen verwendet. Der Obolus (griech. für Bratspieß) findet sich heute noch in unserem Sprachgebrauch. Und eine Handvoll Bratspieße (Oboli) waren eine Drachme, die Bezeichnung für das Geld der griechischen Währung bis zur Einführung des Euros. Diese, und andere Geschichten vom Geld als Währung in den verschiedensten Formen rund um die Welt, ließen die 90 Minuten der Führung kurzweilig vergehen.
Die vielen neuen Erkenntnisse zur Historie des Geldes ließen aber noch Raum für ein deftiges Mittagsmahl und angeregte Gespräche in einem Restaurant am Duisburger Innenhafen.
Und dort wurde Cash, aber auch bargeldlos bezahlt!