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25.04.2013 Dortmund Veranstaltungsrückblick 19 0

Wanderung zum Phönixsee

Routen entlang der renaturierten Emscher

Am letzten Donnerstag im April traf sich, wie jedes Jahr, eine Schar von wanderfreudigen Mitgliedern der Seniorengemeinschaft des VDE Rhein-Ruhr am Rande des Westfalenparks in Dortmund zur Halbtagswanderung unter der bewährten Führung von Herrn Pennekamp.

Die Route führte zunächst an der renaturierten Emscher entlang zum Phönix See. Der Phönix See in Hörde ist die neue große Attraktion der Stadt Dortmund. Der See wurde auf dem Gelände des Stahlwerks Phönix Ost der ehemaligen Hoesch A.G. angelegt. Ein neues Stadtquartier für Wohnen, Freizeit und Dienstleistungen entsteht hier. Da der See schon vor einem Jahr Ziel einer Wanderung war, konnten die damaligen Teilnehmer die rasante Entwicklung betrachten. Das Nordufer ist schon fast vollständig mit niedrigen hochwertigen Wohn- und Bürogebäuden bebaut. Der Uferbereich bietet mit seiner Bepflanzung zahlreichen Wasservögeln Schutz und Brutplätze an. An einer Stelle wurde sogar in Südhanglage ein Weinberg angelegt, der vom günstigen Mikroklima des Sees profitieren soll.

Leider hat man jedoch, insbesondere am Übergang zur Altstadt von Hörde Hochhausbauten errichtet, die den Blick zum See völlig verdecken. Die angedachte mediterrane Anmutung des kleinen Stadthafens wird dadurch empfindlich gestört.

Anschließend hatten wir Gelegenheit unter fachkundiger Führung eines Mitglieds des Vereins zur Förderung der Heimatpflege Hörde e.V. die Burg Hörde aus dem 12. Jht. zu besichtigen. Die Burg wurde äußerlich kürzlich renoviert. Kommt man ins Innere ist man überrascht, wieviel altes Mauerwerk freigelegt wurde, das bis in jüngster Zeit hinter Putz verborgen und weitgehend unbekannt war. Für eine Restaurierung fehlt das Geld. Die Stadt Dortmund sucht einen Investor.

Zur Zeit präsentiert der Heimat Verein archäologische Funde aus diversen Grabungen im alten Wasserburgbereich und zur Geschichte des Bierbrauens in einem Museum, das leider nicht allgemein zugänglich ist.

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